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Wecker im Kopf
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Kapitel 1

Gedichte zum Aufwachen


Wecker im Kopf

Es schrillt ein Wecker mir im Kopf,
der hat keinen Abstellknopf.
Er kündet eine neue Zeit
von weniger Bequemlichkeit.

Da ist ein jeder Mensch gefragt,
seinen müden Arsch zu heben,
stets zu machen, was er sagt,
und für sein Ideal zu leben.

Es schrillt ein Wecker mir im Kopf,
der hat keinen Abstellknopf.
Er kündet eine neue Zeit
von weniger Verlogenheit.


Tausend bunte Schmetterlinge

Tausend bunte Schmetterlinge
flattern mir durch das Gehirn,
seltsam-fremde Wunderdinge,
die mein Geist sucht zu entwirrn.

Tausend Knäuel roter Fäden,
tausend Stücke schwarzer Zwirn.
Tausend kleine Leuchtraketen
zünden hinter meiner Stirn.

Tausend Wege will ich wandern,
tausend Pfade in mein Ich,
einen Fuß stets vor dem andern.
Tausend Spiegel spiegeln sich.

Tausend Fragen will ich fragen,
tausendmal die Wahrheit sehn,
will mein Schreien hörn und Klagen,
will mir selbst zur Seite stehn.

Tausend Leben will ich leben,
tausendmal ein Andrer sein.
Was ich habe, will ich geben,
tausend Schreie will ich schrein.

Tausend Menschen ziehn vorüber,
die voll Illusionen sind.
Tausendfach sind sie im Fieber
von dem kalten Alltagswind.


Es lacht mein Herz

Es lacht mein Herz,
es bricht ein Damm,
wenn ich in deine Augen schau.
Ich weiß, wir sind
vom selben Stamm;
ich fühle das in mir genau.

Wenn zwei Menschen
sich begegnen,
die verwandt aufs Tiefste sind,
läßt der Himmel Freude regnen
und bläst einen Frühlingswind.

Die Seele reist
durch Zeit und Raum
und macht kurz auf der Erde Rast.
Ein Seelen-Freund
ist wie ein Traum,
den der Verstand nur schwer erfaßt.

Nur ab und zu
ist uns gegeben,
daß wir die Wahrheit klar erkennen.
Ängstlich laufen
wir durch´s Leben
und wollen uns von gar nichts trennen.

Was uns hindert,
was uns hält,
sind doch alles Illusionen.
Wir sind hier nicht auf dieser Welt
zum Verehren von Ikonen.

Aus dem Käfig
laß uns fliegen
über alle Grenzen weg!
Alle Ängste
zu besiegen,
das sei unser Lebenszweck!

Laß dich in
die Arme nehmen,
du mein lieber Menschenbruder!
Für was soll ich
mich denn schämen,
mein Seelenfreund, mein herzensguter?

Ich hab´ dich nicht
umsonst getroffen
mitten in der kalten Welt.
Mein Herz und deins
sind beide offen;
das ist das einzige, was zählt!

Ich weich´ ungern
von deiner Seite,
doch führt mein Weg in fernes Land.
Dabei verbindet
stets uns beide
ein unsichtbares Liebesband.

Ich weiß, wir sind
vom selben Stamm,
ich spüre das in mir genau.
Es lacht mein Herz,
es bricht ein Damm,
wenn ich in deine Augen schau.


Ach, so Viele wollen Vieles

Ach, so Viele wollen Vieles,
hasten ewig nach Chimären.
Was ist der Sinn des Schattenspieles,
und wie lang soll das noch währen?

Doch das ist so leicht gesagt!
Gar so vieles spricht dagegen,
solche Rollen abzulegen.
Gar mancher ist damit geplagt.

Wer ist denn schon sein eigner Boß?
Unsre Seele ist ein Schloß,
das hat tausende von Räumen.
Manche sehn wir nur in Träumen.

Diese gilt es zu erforschen!
In uns selbst hineinzuhorchen
bringt uns hurtiger ans Ziel
als ewiges Gesellschaftsspiel.

Alle Lebenssituationen,
seien sie auch ärgerlich,
sind präzise Reflektionen
unsres eignen, tiefen Ich.

DIES sind sind wahren Tarotkarten,
die Gott uns vor die Nase hält!
Worauf wollen wir noch warten?
Bis unsre Welt zusammenfällt?


Sieh nur, wie die meisten schlafen

Sieh nur, wie die meisten schlafen
ewigen Dornröschenschlaf.
Seit wir beide uns einst trafen,
weiß ich, daß ich das nicht darf.

Ich will rufen, ich will zeugen
von dem neuen Zeitenwind,
von den Kräften, die uns schufen,
von den Engeln, die wir sind,

von den vielen lieben Seelen,
die im Himmel mit uns bangen,
daß wir nicht das Ziel verfehlen
und ans Ende gut gelangen

diese kurzen Erdenlebens.
Freudig rufen sie uns zu:
„Mit Gottvertraun ist nichts vergebens,
Denn heil´ge Kraft, die hast auch du!“



Leben will ich mit Ekstase

Leben will ich mit Ekstase,
euch die frohe Botschaft künden:
all ihr Menschen auf der Straße
könnt sie in euch selber finden!

Doch zur wahren Lebensfreude
kommst du ohne Drogen nur;
spreng die Ketten hier und heute
und erleb die Wahrheit pur!

Ist dein Leben denn erfüllt?
Kannst du vor dir selbst bestehen?
Kannst du deinem Spiegelbild
wirklich noch ins Auge sehen?

Kannst du denn die Wahrheit sagen
oder kneifst du ein den Schwanz,
wenn die Leute dich befragen:
„Leben Sie so voll und ganz?“

Läßt du dein inn´res Kind frohlocken,
wo und wie es irgend geht?
Oder muß es in der Ecke hocken,
wo es traurig Däumchen dreht?

Wenn es sein muß, schrei die Mauern
nieder, die dein Kerker sind!
Laß die Andern ruhig erschauern,
wenn sie sehn dein inn´res Kind!

Laß es tanzen, laß es spielen,
laß es alle Leute küssen!
Lös´ die Bremsen, diese vielen!
Laß es die ganze Menschheit wissen,

Welche Weisheit in dir steckt!
Lüfte deiner Seele Schleier,
zeige, was so lang verdeckt
und sei ein ew´ges Freudenfeuer!

Lang genug hat deine Seele
Blind im Dunkeln ´rumgetastet.
Jetzt füllen Lieder deine Kehle
Und die Schultern sind entlastet.

Jetzt kannst du endlich mit Ekstase
allen deine Botschaft künden:
„All ihr Leute auf der Straße
könnt es in euch selber finden!“



Ich weiß, dein Herz ist zwiegespalten

Ich weiß, dein Herz ist zwiegespalten.
Alles scheint so ungewiß,
doch der Abschied von dem Alten
führt dich aus der Finsternis!

Ach, wie hängt uns das Gewohnte
wie ein Mühlstein um den Hals,
weil man wie ein König thronte
als Verwalter seiner Pfalz,

als Beschützer seiner Pfründe,
die eifersüchtig man bewacht,
so als sei es eine Sünde,
wenn man etwas Neues macht.

Oh, wie oft warst du schon sauer,
weil wer dich stört in deinem Bau,
doch nur der Wandel ist von Dauer,
und das weißt du ganz genau!

Drum verlasse die Ruinen
von deinem alten Herrscherschloß,
zieh dir an die Holzpantinen
und steig herab von deinem Roß.

Ich kleide dich in neue Kleider,
die sind völlig transparent.
Die Angst, die hilft dir nicht mehr weiter,
weil dich jetzt ein jeder kennt,

Der die Augen hat zu sehen
und die Ohren hat zu hören.
Es kann nur vor sich selbst bestehen,
wen die Anderen nicht stören.

Nun zieh hinaus und sieh dich um,
genieß die Sonne und den Regen!
Lang war deine Seele stumm,
Jetzt wirst du bald die Welt bewegen!



Komm, begleite mich ein Stück


Komm, begleite mich ein Stück,
sei es auch nur für paar Stunden.
Echte Freundschaft ist ein Glück,
die lohnt es immer zu erkunden.

Ich weiß, daß es kein Zufall ist,
daß wir beide uns gefunden.
Du mein Seelenbruder bist
mir im Innersten verbunden!

Wir sind die Kaste der Verkünder,
die den Zeitgeist vorwärts treiben,
damit die blinden Menschenkinder
nicht im Stumpfsinn stecken bleiben.

Wir sind die Kaste der Propheten,
die den Strom der Zeiten sehn
und trotz eindringlichen Reden
fast auf verlornem Posten stehn.

Wir sind die Kaste der Begreifer,
die das Schreckliche erahnt,
wenn die ganze Welt voll Eifer
ihre Untergänge plant.

Uns trennen weder Zeit noch Raum.
Wir sind von dem gleichen Baum,
von dem gleichen Holz geschaffen
und kämpfen nicht mit Menschenwaffen.

Deine Weisheit laß mich trinken
und dir auch von meiner geben!
Laß nie den Mut darnieder sinken
nach mehr und Höherem zu streben!

Ach, wir kennen uns nun schon
so manche Reinkarnation
und immer höher, höher steigen
wir in Gottes Seelenreigen.

Auf der Erde hier zu dienen
ist unser Schicksal, selbstgewählt,
um als Biene unter Bienen
Not zu lindern, wo sie quält.

Jeder wirkt auf seine Weise,
ist ein Rad in dem Getriebe.
So verteilen wir ganz leise
Göttliches mit unsrer Liebe.



Wo ich auch bin…

Wo ich auch bin, wo ich auch bleib,
nie ist es wirklich Zeitvertreib.
Ich bin mir dessen stets bewußt:
was für mich zählt, ist Lebenslust!

Wo ich auch bleib, wo ich auch bin,
alles hat so seinen Sinn,
auch wenn ich´s grad nicht versteh
und ganz verschlungne Pfade geh.

Was ich auch mach, was ich auch tu,
mein Herz, das führt mich immerzu
in neues, unbekanntes Land;
der Eintritt kostet den Verstand.

Was ich auch tu, was ich auch mach,
ich halte meine Seele wach.
Sie beschützt mein inn´res Kind
vor Menschen, die ohne Liebe sind.
 

Ach, was müssen manche leiden


Ach, was müssen manche leiden,
nur, weil Andre sie beneiden.
Wer in einer kleinen Stadt
etwas mehr als Andre hat,

sich etwas Besondres leistet,
von dem heißt es: „Er erdreistet
sich viel mehr, als wir ertragen.
Der paßt uns nicht mehr, weitersagen!“

Wer die Welt schon hat gesehen
und will davon im Dorf erzählen,
merkt oft: man will ihn nicht verstehen
(kaum daß sie ihren Neid verhehlen).

So flieht mancher kurzerhand
aus der Kleinstadt-Wüstenei,
zweifelt fast an dem Verstand
ob solch dummer Neiderei.

Um so enger schließt man Bünde
mit dem, der offnen Herzens ist,
der Freude nicht erklärt zur Sünde,
weil sie an seinem Weltbild frißt.

Trau dich, deinen Klan zu finden
in der großen, weiten Welt.
An den gilt es sich zu binden,
der dich für einen Gleichen hält.


Ich wandre durch einsame Hallen

Ich wandre durch einsame Hallen,
wo Worte wie Zeit-Tropfen fallen
von suchenden Seelen,
halbblind von verhüllenenden Schleiern.

Meine Hände und Füße sind bleiern.
Ich könnte schwören,
ich kann ihn hören,
den ungeschrieenen Schrei
aus einer Milliarde von Kehlen.

Ein Schrei der Lust,
ein Schrei des Leids
ein Schrei des göttlichen Seins.
Ein Schrei von Frust,
ein Schrei von Geiz,
und alle Schreie sind eins.

Ein Schrei aus Wut,
ein Schrei aus Schmerz,
ein lauter Schrei der Befreiung.
Schrei laut! Schrei gut!
Schrei himmelwärts!
Und bitte nie um Verzeihung.

Und tief, ganz tief
am Grunde des Schreis,
da liegt der letzte Gottesbeweis.


Zeig deine Schmerzen!

Zeig deine Schmerzen, deine Trauer!
Nicht-trauern macht traurig auf die Dauer.

Völliger Gleichmut
und völliges Begeistern,
das ist der Stoff
von lebendigen Meistern.

Gefühle sind der Saft des Lebens,
und wer nicht fühlt, der sucht vergebens,
und wer nicht sucht, der fühlt vergebens
bis an das Ende seines Lebens.



Jenseits des Schreis

Jenseits des Schreis liegt himmlischer Frieden.
Der ist uns Menschen nur selten beschieden.

Ein einziges Mal ist es mir kurz geglückt,
da habe ich hinter den Vorhang geblickt.
Für einen Moment sah ich mich real.
Da sah ich ganz anders aus als normal;

da war ich ein Kind, nackt, aber stark,
von gewaltiger Kraft und völlig autark,

ganz ohne Furcht, unschuldig und echt.
Wie weit bin ich doch von mir selber entfernt!
Mir wird bei dem Gedanken ganz schlecht.
Was habe ich denn im Leben gelernt?

Ich sehne mich so nach der anderen Seite,
nach dem wahren Wesen meiner Natur,
das alles spüren will, Trauer und Freude,
totale Wut und Liebe pur.



Durch Angst

Nur wer dir menschlichen Tiefen kennt,
kennt auch die menschlichen Höhen.
Wer Angst hat und rennt,
kann niemals verstehen
und sich selbst wirklich ins Auge sehen.

Ich fühle die Angst und bleibe,
gespannt auf das, was geschieht.
Ich zittre am ganzen Leibe
und sehe, daß jeder flieht.

Ich fühle mich nackt und alleine.
Es peitscht mich der Sturm unsrer Zeit.
Doch schau! Meine Arme und Beine
stehen zur Abwehr bereit.

Nur nicht wanken und weichen,
denn nach einer Weile
wird der Sturm einer Brise weichen
und zu Rosen werden die Pfeile.

Dann bin ich wieder ein Stück
mir selber näher gekommen.
Ist der Berg erst mal erklommen,
dann willst du niemehr zurück

zu all den ollen Kamellen.
Laß gehen Werte und Bilder!
Trau dich, dir die Welt vorzustellen
ohne Gesetze und Schilder!

Trau dich, deine göttliche Macht
in göttliche Farben zu hüllen!
Nur wenn die Seele erwacht,
kannst du deine Träume erfüllen!


Wir sind nicht die Opfer Andrer


Wir sind nicht die Opfer Andrer
(die meisten glauben dies).
Wir sind verirrte Wandrer
in einem Paradies.

Wir machen vor Angst nicht die Augen auf
und wundern uns, daß wir nichts sehen.
Wir hauen auf uns und Andre drauf
und glauben, daß wir „verstehen“.

Wir stehlen den Anderen ihre Freude,
weil wir sie in uns vermissen.
Wir leiden das Leiden anderer Leute,
und fühlen uns danach beschissen.

Der „brave Bürger“ ist ignorant;
ihm ist seine Seele unbekannt.
Die schläft einen Dornröschenschlaf,
aus der man sie nicht wecken darf.

Traue dich und schwöre dir,
deine Seele wachzuküssen.
Sinn macht dieses Leben hier
nur, wenn wir uns lebendig wissen.


Retter, Opfer, Täter?

Retter, Opfer, Täter?
Jeder ist es, jeder!

Alle drei, die brauch ich nicht,
wenn es auch das Herz mir bricht
aus falschem Selbstmitleid
oder Überheblichkeit.

Ich gehe nicht mit Moden,
reiß nicht gerne Zoten,
mach manchmal, was verboten,
und manchmal mach ich´s nicht,

will Has´ nicht sein noch Jäger,
Geschlagner nicht noch Schläger,
will strafen nicht noch richten,
will auf Gewalt verzichten,

bin nicht des Gesetzes Arm,
bin weder Räuber noch Gendarm.
Ich paß in keine Regel rein,
denn ich will nur ich selber sein,

will nicht die Menschheit retten,
nicht auf die Zukunft wetten,
Vergangnes nicht beschwören,
will nicht auf Andre hören,

will nicht für Andre leben,
nicht an der Scholle kleben,
nicht bleiben, was ich bin,
will oft und herzlich lachen
und viele Dinge machen
mal mit, mal ohne Sinn.

Täter, Opfer, Retter -
warum zum Donnerwetter
sind die so attraktiv?
Wir flüchten ins Extreme
und scheinbar Angenehme:
schon liegt die Seele schief.


Der Teufel hat mich ausgespuckt

Der Teufel hat mich ausgespuckt,
weil es ihm im Kehlkopf juckt,
wenn er zu große Brocken schluckt.

So lande ich vorm Höllentor,
vom Kopfe bis zur Eichel
voll mit Satansspeichel.

Weit drüben prangt das Himmelstor;
dazwischen nichts als Niemandsland.
Hier führt dich keiner an der Hand,

nur Stimmen flüstern dir ins Ohr:
“Fühl hier!”, “Fühl dort!”,
“Komm her!”, “Geh fort!”,
“Er ist verwirrt, der arme Tor!”,
“Oh komm doch, bleib!”,
“Was willst du hier?”,
“Ich hasse dich!”,
“Sei lieb zu mir!”

Mich reißt´s und zerrt´s zu jeder Tür,
was völlig meine Glieder lähmt.
Ich fühl´ mich nackend und beschämt.

Kaum hörbar singt der Engel Chor:
“Geläutert, du Charaktersau,
nur geht´s zur Kandidatenschau!”

Ich glaub´, ich habe mich verhört,
und lausche tiefer hin, verstört.

Durch die Nebel der Geflüster
erkenne ich ein paar Geschwister
der alten Seelen-Wahlverwandtschaft,
und prompt verändert sich die Landschaft.

Ich kann ein paar Figuren sehen,
die schleppend durch den Nebel gehen.
Manche taumelnd sich verlaufen,
Andre sich die Haare taufen;
Schatten hasten schnell vorbei,
doch meine Füße sind wie Blei.
Ich schleppe mich, so gut es geht,
zu einem Mann, der abseits steht.
Es ist ein Weiser, ohne Schuhe,
mit Rauschebart und Blick voll Ruhe.

Ich quatsch ihn an: “He, alter Mann,
ob Er mir bitte sagen kann,
wo´s hier Essen gibt und wann,
und wo der Schalter ist für´s Licht?”
Worauf der ohne Zögern spricht:
“Unsere einzige Speis und Nahrung
ist die innere Offenbarung!
Und die Dunkelheit? Das ist
die Liebe, die du noch vermißt
in deiner tiefsten Seele.”

Mit diesem Wort verschwand der Weise,
und ich erwachte aus dem Traum
zuhause im vertrauten Raum
nach einer langen Reise.


Es gibt Menschen…

Es gibt Menschen,
die laden sich selber aus.
Da mache ich gar kein Geheimnis draus.

 So sehr ich mich freue,
gute Freunde zu sehen,
so gerne laß ich
manch anderen gehen.

Für gar so viele Leute
ist die Zeit nicht reif
für gemeinsame Freude.

Doch jeden, der nicht in Frieden geht,
schließe ich ein in mein Gebet,
denn keiner, keiner steht mir wirklich fern
und im Grunde habe ich alle gern.

Die Fest(ig)ung des Status Quo

Von manchen Menschen das Niveau
reicht mal eben grade so
zur Festigung des Status Quo.

Überängstlich, Stein um Stein,
mauert sich so mancher ein
und ist täglich mehr allein.

Die Höhe dieser Festungsmauern
rührt kein ehrfurchtvolles Schauern;
ich kann die Leute nur bedauern.

Sicherheit, die wir uns kaufen,
schränkt uns ein im freien Laufen,
führt zur Sucht grad wie das Saufen.

Was uns fesselt, was uns quält,
was uns an Charakter fehlt,
statt geheilt wird es verhehlt,
weil man gern die Maske wählt.


Hell und Dunkel

Ich weiß, daß wir die Schattenseiten
anderer Menschen gar nicht leiden.
Wie oft bei einem heiklen Thema
verfällt man in ein simples Schema:

Wir sehn die „Guten“ nur im Licht
und über‘s Schlechte spricht man nicht;
und den Rest der Menschenkinder
behandeln wir wie arme Sünder.

Wir selber baun uns einen Sockel
und krähn von dort als eitler Gockel,
oder fühlen uns im Tief,
todesnah und depressiv,

manchmal beides gar zugleich.
So spielt das Ego manchen Streich
und führt uns am Gängelband
durch der Seele Horrorland.

Doch um die Menschen zu verstehn,
muß man beide Seiten sehn
und sie mit Liebe überbrücken.
Warum will uns das nicht glücken?

Wir sollten lernen, uns zu lieben,
statt in Extremen uns zu üben,
und mit Geduld die Wahrheit suchen,
statt über jeden Mist zu fluchen.

Wenn wir mit künstlichem Vertuschen
von einem Tag zum andern huschen,
dann lernen wir uns niemals kennen.
Dein Feuer muß im Innern brennen,

die Wahrheit tief in dir zu finden!
Nur so kann Mensch an Mensch sich binden
und auf dieser kranken Erden
dauerhafter Frieden werden.


Jedes Faß, das sich nie füllt

Jedes Faß, das sich nie füllt,
jedes Werk, das nie enthüllt,
jeder Spaß, den du nicht machst,
jedes Mal, wenn du nicht lachst,
wenn du könntest und auch wolltest,
und du grübelst, ob du solltest,
ist ein Stückchen, das dir fehlt,
und dich unbewußt entseelt.

Jedes Lied, das du nie singst,
das Geschenk, das du nie bringst,
jeder Mensch, den du nicht liebst,
jeder Kuß, den du nie gibst,
wenn du könntest und auch wolltest,
und du grübelst, ob du solltest,
ist ein Stückchen, das dir fehlt,
und dich unbewußt entseelt.

Jede Last, die auf dir liegt,
jeder Zorn, der nicht verfliegt,
jeder Groll, den du noch hegst,
jede Feindschaft, die du pflegst,
ist ein Steinchen, das dich hemmt,
sich deinem Weg entgegenstemmt.

Jeder Meineid, den du schwörst,
jeder Schläfer, den du störst,
jedes Kind, das du verletzt,
jedes Messer, das du wetzt,
ist ein Steinchen, das dich hemmt,
sich deinem Weg entgegenstemmt.


Ich bin ein Träumer

Ich bin ein Träumer, denn ich träume
meinen eignen Lebenstraum,
darin gibt‘s noch grüne Bäume
und gesunden Lebensraum.

Ich bin Erfinder und erfind‘
mir mein eignes Bild der Welt.
Meine Seele ist ein Wind,
der nicht oft die Richtung hält.

Ich bin ein Spinner, denn ich spinne
meinen eignen roten Faden,
der entwirrt mir meine Sinne
und bewahrt vor großem Schaden.

Ich bin ein Spieler und ich spiele
mit allem, was die Welt mir gibt.
Gute Spiele gibt‘s nicht viele;
die schlechten sind zu sehr beliebt.

Ich bin ein Gaukler und Phantast,
der sich verulkt ganz ungeniert,
der kaum in eine Ecke paßt,
und stets mit neuem Ball jongliert.

Ich bin ein Seher und ich sehe
in manche dunklen Ecken  rein,
weswegen ich die Welt verstehe,
wo Andre nach Erklärung schrei‘n.


Mönchsgesang

Jesus, laß uns weiterleben,
laß uns fühlen deinen Gott!
Hilf, daß wir nach Höh‘rem streben,
send uns nicht den frühen Tod,

denn wir lieben dich von Herzen,
wollen immer bei dir sein!
In der Trauer und im Scherzen
schließt ihn ins Gebet mit ein!

Ist der Tod auch schrecklich nah,
mit dir fühl‘ ich keine Pein,
denn es gibt nur die Gefahr,
ohne dich allein zu sein.

Denn mein Glaube ist mein Leben,
und da geb‘ ich keine Ruh´;
immer werd` ich danach streben,
mit dir zu sein auf du und du!

Danke für die guten Zeiten,
für die Hilfe in der Not!
Ich will meinen Weg bereiten
für des Lebens Abendrot.


Ich nehm meine Hand


Ich nehm meine Hand und führe
mich durch diese kalte Welt.
Alles, was ich auch berühre,
riecht nach Neid und Macht und Geld.

Helfen will ich Frieden machen.
Liebe fehlt an manchem Ort.
Freude will ich sehn und Lachen,
Ärger nur als Ausgleichssport.

Überall sind Agressionen
und Verlogenheit versteckt,
Menschen, die sich nicht belohnen,
und sehr viel wird zugedeckt.

Nur die Wahrheit kann verändern,
lassen wir sie mal ans Licht.
All ihr Leut‘ in all den Ländern,
scheut die Morgenröte nicht!


Machmal fragen wir zuviel

Manchmal fragen wir zuviel
einfach als Gesellschaftsspiel,
aber manchmal wiederum
stellen wir uns gar zu dumm.

Mancher fühlt sich so gescheit,
als seien Andre nur aus Holz.
Mancher pflegt Unwissenheit
und ist darauf noch stolz.

Doch ein rechtes Maß an Weisheit
täglich um sich zu verbreiten
nimmt kaum einer sich die Freiheit;
lieber wird man sich dann streiten.

Ach, das Ego, es verheißt
immer wieder falsches Glück.
Doch das Ego, wie du weißt,
gibt nicht gerne was zurück.

Und so spielen wir Verstecken
mit unserm größten Seelenschatz,
verkriechen uns in unsren Ecken
und haben nicht für Liebe Platz.


Stets ist, was ich hab, genug…

Stets ist, was ich hab‘, genug,
um mich selber zu verbessern.
Füllen muß ich selbst den Krug,
meinen Garten zu bewässern.

Was ich brauche, ist nicht Geld,
sondern wissen um das Rechte.
Dann kann ich in dieser Welt
das Gute tun und nicht das Schlechte.

Alles hab ich, was ich brauche,
um ein wahrer Mensch zu sein.
Wenn ich in die Seele tauche,
fühl ich mich nicht mehr allein.

Letztenendes zählt nur eines:
eins zu sein mit meinem Ich.
Ich weiß, dein Weltbild ist nicht meines;
jeder hat so seins für sich.

Doch im Grunde sind wir alle
uns seit langem wohlbekannt,
denn wir sind in jedem Falle
aus demselben Seelenland.


Dann ham se dich


Wenn dein Kopf darniedersinkt
und dir gar nichts mehr gelingt,
wenn du kein Platz zum Schlafen hast
und dir nichts und niemand paßt,
dann ham se dich!

Wenn du dich völlig machtlos fühlst,
mit Gin die Wut hinunterspülst,
wenn du ein echter Feigling bist,
und allen Ärger in dich frißt,
dann ham se dich!

Wenn du das Leben nicht erträgst,
wenn du deine Kinder schlägst,
wenn du keine Ziele hast
und nur umherirrst ohne Rast,
dann ham se dich!

Wenn du niemand trauen magst
und keinem Mensch die Wahrheit sagst,
wenn du deine Drogen brauchst,
eine nach der andern rauchst,
dann ham se dich!

Wenn du nur auf Federn ruhst
und nichts Unbequemes tust,
wenn du stirbst vor Langeweile,
wenn du immer bist in Eile,
dann ham se dich!

Wenn du siehst nur schwarz und weiß,
fühlst dich auf dem Abstellgleis
wenn du ständig dich erschreckst
und dein Innerstes versteckst,
dann ham se dich!


Dann ham se dich

Teil 2

Wenn du denkst, man lacht dich aus,
und du bleibst in deinem Haus,
wenn du niemandem erzählst,
was du für die Wahrheit hältst,
dann ham se dich!

Wenn du Wichtiges verschweigst
und dich immer höflich zeigst,
auch wenn dir gar nicht danach ist,
sondern Ärger dich zerfrißt,
dann ham se dich!

Wenn du diplomatisch bist,
obwohl es ganz erfolglos ist,
wenn's nur eine Lösung gibt,
wenn du denkst, du bist beliebt,
dann ham se dich!

Wenn du dich nie richtig freust,
wenn du große Taten scheust,
bescheiden bist aus Pietät,
weil es andern schlechter geht,
dann ham se dich!

Wenn du dein Lebensglück verpennst,
weil du nur deine Scholle kennst,
keine müde Mark riskierst
und nur auf deinen Beutel stierst,
dann ham se dich!


Meine Grabesrede

Ich nehme Abschied von der Welt,
weil mich auf Erden nichts mehr hält.

Ich habe viel erlebt, gesehn,
und kann doch manches nicht verstehn.
Doch eines hab ich früh gelernt:
das Jenseits ist nie weit entfernt.

Ich hab mein Leben gut gelebt,
erreicht, wonach so mancher strebt;
ich hab mir manchen Traum erfüllt,
den mancher für nicht machbar hielt.

Doch das allerhöchste Glück
ist das Gefühl: ich geh zurück,
zurück zu denen, die schon warten,
die seit Jahren meiner harrten

und oft tröstend zu mir sprachen.
Ach, es zieht mich fort von hier;
halb mit Weinen, halb mit Lachen
scheiden und verscheiden wir.

Gebt, Freunde, mir die letzte Hand.
Ich steh vor einer neuen Tür,
die führt in altbekanntes Land.
Ich weiß: ich war schon einmal hier.

Es ist ein Land der Intentionen,
wo wir in Glasgebäuden wohnen,
wo kein Geheimnis dich verhüllt,
wo sich ein jeder Fluch erfüllt.

Es ist wie ein Theaterspiel,
ein Paradies, so man es will,
die Hölle, falls es dir gefällt,
fast so wie hier auf dieser Welt,

doch viel direkter, ohne Zwang.
Da wird die Zeit nie einem lang,
denn die erschaffst du ganz allein.
Ich lad euch gerne dorthin ein.

Doch fällt euch leichter diese Reise,
wenn ihr schon hier das Rechte tut.
 Nur jener Mensch ist wahrlich weise,
der nicht auf den Erfolgen ruht.

Es gibt so Vieles hier zu richten;
laßt die Erde nicht im Stich!
Leicht ist's, diese zu vernichten!
Bleibet wach und denkt an mich.


Häßliche Wahrheit

Oh, wie häßlich ist oft Wahrheit!
Darum will sie keiner wissen.
Wahrheit, Wissen, Klugheit, Klarheit
sind ein schlechtes Ruhekissen.

Allzuoft schließlich man die Augen,
wo das Häßliche erscheint.
Doch es kann nichts Rechtes taugen,
wenn man die Wirklichkeit verneint.

Was wir nicht nach außen tragen,
das verinnerlichen wir.
Wo wir uns Ehrlichkeit versagen,
wachsen Krankheit und Geschwür.

Wenn ich nicht flexibel bleibe,
nur lebe meinen Alltagstrott,
versteifen Knochen mir im Leibe,
und mir droht ein früher Tod.

Wenn ich keine Träume pflege,
ohne höhere Moral
mich nur auf einem Gleis bewege,
und alles ist mir scheißegal,

wenn ich mich aus Angst nicht traue,
über Grausamkeit zu sprechen,
in eine andre Richtung schaue,
wenn ich sehe ein Verbrechen,

dann nehm' ich damit meinem Leben
seine Zukunft, Stück für Stück.
Wenn wir mit Blindheit uns umgeben,
versagen wir uns unser Glück.


Besserer Zement

Gespalten bin ich von Kopf bis Fuß
in Einen, der will und Einen, der muß,
in Einen, der tanzt und einen, der brav ist,
der ganz schrecklich nett auch noch im Schlaf ist.

Der Eine ist seßhaft, der Andre will fort,
vagabundieren von Ort zu Ort.
Er liest keine Schilder und kennt keine Regeln;
er läßt seine Träume in Sturme segeln.

In ihm brüllt ein Tier mit der Kraft dieser Welt,
die der Andre mühsam im Zaume hält.

Er ist auf der ganzen Erde zu Haus.
Der Andre treibt ihm die Flausen aus,
der kennt seine Grenzen und glaubt fest an sie,
der arbeitet nur und zaubert nie.

Sie schreien zugleich ins Megaphon
und kämpfen um die Kontrolle.
Sie halten sich jeder für eine Person
und sind doch nur eine Rolle.

Es sind die Beiden verlorene Kinder
aus einer längst vergangenen Zeit,
doch deswegen liebe ich sie nicht minder.
Sie leben alleine und streiten zu zweit,

ein jeder für seine Rechte.
Kommt, laßt uns eine Familie sein!
Beenden wir die Gefechte!
Ich lade Euch herzlich zu mir ein.

Ich zeige euch, daß Ihr nur Schatten seid,
Zipfel vom selben Rock,
Echos aus dunkler Vergangenheit,
immer noch unter Schock.

Ihr wart mir liebe und gute Krücken
dank Euerem Talent.
Ich baue jetzt größ're und stärkere Brücken
aus besserem Zement.


Das Orakel


Eine Nachricht steht im Sand,
verfaßt von unbekannter Hand.
Sie spricht von Dingen, die da kommen.
Ein Wandrer kommt und liest's beklommen.

Soll er dieser Warnung glauben,
die ihm fast die Sinne rauben?
"Nonsense!" denkt er, künstlich heiter
und geht auf seinem Wege weiter.

Was sind schon Worte wert im Sand
an einem menschenleeren Strand?

Die Welle kommt, spült alles fort
schnell und ohne Federlesen,
vernichtet das Orakel-Wort,
so als wäre nichts gewesen.


Der Weg
(frei nach Laotse)

Die Einen, die es hören,
die lassen sich nicht stören;
die haben ihre Liebe
verkauft für nied´re Triebe.

Andre hören mich,
doch ist ein Spiegel eher
für sie hinderlich;
sie kommen selten näher.

Sie werfen kurz und stumm
einen verlegnen Blick
auf ihr Panoptikum
und schrecken schnell zurück.

Doch gibt es auch ein paar,
die trauen sich zu sehen,
was wird und ist und war
und suchen zu verstehen,

was sie sich produzieren
als ihre eigne Welt,
wo Egos inszenieren,
was ihnen grad gefällt.

Wieder Andre finden
den Weg nur lächerlich.
Gut! Wenn es nicht so wäre,
dann wäre er es nicht.


Morgenwind
(frei nach Tao Te Ching)

Der Morgenwind läßt mittags nach,
der stärkste Regen wird mal schwach,
und schüttet`s noch so kräftig.

Wenn die Natur oft Pause macht
trotz all dem Sturm, den sie entfacht,
was bist DU so geschäftig?

Stehst du auf den Zehenspitzen,
kannst du nicht in Ruhe sitzen.
Wanderst du mit großem Schritt,
bleibst du nicht für lange fit.

Der Eitle fühlt sich gern im Recht,
denn alles Andre steht ihm schlecht.
Der Angeber zeigt, was er hat,
und wird davon doch niemals satt.

Wer sich selbst am höchsten preist,
der ist innerlich verwaist.
Wer damit prahlt, was in ihm steckt,
verlangt umsonst nach mehr Respekt.

Dem Weisen ist dies nur Ballast,
der nicht in seinen Rucksack paßt.
Den gilt es tunlichst zu vermeiden,
willst du dich für den Weg entscheiden.

Jede Kraft, die angewandt,
erzeugt gleich starken Widerstand.
Nur Disteln wachsen im Gebiet,
wo die Armee vorüberzieht.

Es folgen fast in allen Kriegen
Hungernöte großen Siegen.
Das Wichtige tu gut und bald,
doch vermeide die Gewalt!

Rennst nur rastlos du umher,
hast du bald keinen Atem mehr.
Verbrauchst du zuviel Energie,
erschöpfst du dich und weißt nicht, wie.

Lebst du gegen die Natur,
schaffst du die kurzen Strecken nur.


Eiserner Besen

Lang bin ich ruhig gewesen,
geduldig im Alltagsgewühl,
hab mich bloß leise beschwert.
Jetzt kehr ich mit eisernem Besen.
Den hat mein persönlicher Engel
mir zur Weihnacht beschert.

Die spirituellen Vampire
saugen sich an dir fest
und verkaufen dir Freundlichkeit.
Daß ich das langsam kapiere,
daß mich das nicht ruhen läßt,
das wird jetzt endlich Zeit.

Von halbwegs netten Leuten
mit faulen Kompromissen
hab ich die Nase voll.
Sich selber auszubeuten,
bis das Hemd verschlissen,
finden sie ach so toll.

Nur wer herzlich gibt,
was er zu bieten hat,
den bitte ich herein.
Wer nur sich selber liebt
und seinen Stacheldraht,
den laß ich glatt allein.

Lang bin ich ruhig gewesen,
geduldig im Alltagsgewühl,
hab mich bloß leise beschwert.
Jetzt kehr ich mit eisernem Besen.
Den hat mein persönlicher Engel
mir zur Weihnacht beschert.


Es gibt sie

Es gibt sie, die Leute,
die deine Familie sind.
Es gibt sie, hier und heute!
Frag mal dein inneres Kind.

Frag mal, was es wirklich will
und was wichtig für es ist.
Sei ganz ruhig und still,
wenn du am andern Hörer bist.

Es wird dir dann erzählen,
daß die Wahl ganz bei dir liegt,
deine Zukunft dir zu wählen,
and daß nichts Andres schwerer wiegt,

als den Schutt beiseit' zu räumen,
der dir die Sicht versperrt
auf die Machbarkeit von Träumen,
denn nur die sind lebenswert.

Es gibt den Clan, dem du entstammst.
Die Suche wird sich lohnen.
In jener Welt, von der du kamst,
da zählen Intentionen.


Zeitenwende?

Wenn wir Gott in Andern sehen,
ist die Welt leichter zu verstehen.

Jeden Tag, von Mal zu Mal,
haben wir als Mensch die Wahl,
was wir denken, sagen, tun.
Jetzt ist nicht die Zeit, zu ruhn,

denn ein jeder wird gebraucht.
Die Welt ist noch zum großen Teil
in tiefe Finsternis getaucht;
in ihrem Herzen steckt ein Keil.

Solange Menschen Hungers sterben
und Andere Milliarden erben,
solang ruht meine Seele nicht,
denn helfen ist des Menschen Pflicht.

Solange wir der Habgier frönen
und nichts von allem Elend wissen,
beschweren uns in höchsten Tönen,
solange plagt mich das Gewissen.

Solang wir die Natur zerstören
und neue Wüsten produzieren,
statt auf die Natur zu hören,
solange werd' ich protestieren.

Ein lauter Ruf geht um die Welt
an alle Menschen mit Verstand:
Das höchste Gut ist nicht das Geld!
Die Erde ist fast ausgebrannt.


Übergangszeit

Es feiern verlorene Seelen
ihren eigenen Weltuntergang
und singen aus zehntausend Kehlen
den letzten Abschiedsgesang

Sie spüren die Zeit und die Stunde,
da die halbe Wahrheit stirbt.
Die letzte, kompromißlose Runde
ist's, die die Laune verdirbt.

Das Ende des Grauen und Fahlen,
des ungereimten Seins,
beginnt sich auszumalen.
Was zwei war, das wird eins.

Rennst du noch jemandem hinterher,
weil er eine Chance verpennt?
Zu spät! Du rettest jetzt niemanden mehr,
der dich als Mensch nicht erkennt.


Erwachen

Die Zeit ist reif für das große Erwachen,
das dich zum Schöpfer macht.
Mit einer Träne und einem Lachen
bist du soeben erwacht.

Willkommen in einer neuen Zeit,
wo deine Seele frei agiert!
Dein Körper ist das alte Kleid,
das einen neuen Geist gebiert.

Willkommen in dem Kreis der Seelen,
die bewußt das Gute schaffen,
die ihre Freude nicht verhehlen
und Frieden bringen ohne Waffen,

nicht mehr verehren ihre Mauern,
sondern mutig sie durchbrechen,
nicht um verlor'nes Ego trauern,
und nicht zuviel sich versprechen,

die mit Paradoxen leben,
als wäre es ihr täglich Brot,
die nicht mehr am Leben kleben,
fürchten nicht Geburt noch Tod.

Die Zeit ist reif für das große Erwachen,
das dich zum Schöpfer macht.
Mit einer Träne und einem Lachen
bist du soeben erwacht.


Aber der Wagen, der rollt


Die Wahrheit über den Seelenreigen
wird sich auf Erden nicht vielen zeigen,
denn mancher stiert nur in seinen Pott
und sucht in der Suppe den eigenen Gott.

Doch ist der Topf oft völlig leer,
denn viele lieben sich selbst nicht mehr.
Für jene ist es leider zu spät,
weil sich das Rad auch ohne sie dreht.

Die Erde rollt stracks auf eine Lichtung,
wo Klarheit und Wahrheit als Sonne scheinen.
Bewußtsein gibt uns die Himmelsrichtung;
doch einen Fahrer brauchen wir keinen.

Was jetzt sich noch im Schatten versteckt,
wird morgen rücksichtslos aufgedeckt!
Entscheide dich, wo du stehen willst!
Fühl es jetzt (falls du noch etwas fühlst)!

Das ist das Ende von Scham und Schuld,
das Ende von Warten und Ungeduld.
Es öffnen sich neue Türen,
die in Himmel und Hölle führen.

Wir sind die Schöpfer unseres Raumes
und auch die Schöpfer unserer Zeit,
am Ende eines langen Traumes
für's göttliche Internet bereit.

Noch klammern wir uns ans Material,
doch lockert sich langsam der ängstliche Griff
Wir sind die Lemminge auf einem Kliff,
doch haben wir als Menschen die Wahl

zu bleiben, zu stürzen oder zu fliegen.
Mein lieber Freund, entscheide dich,
den inneren Schweinehund zu besiegen!
Ich fliege voraus und warte auf dich.


Klimawechsel


Der kalte Wind der Realität
bläst uns mitten ins Gesicht.
Für falsche Toleranz ist es zu spät,
für wahre Liebe sicher nicht.

Das ist das Klima der Entscheidung,
das Klima der Veränderung,
das Ende der Konfliktvermeidung
und seelischen Verelendung.

Such deine Eltern, Schwester, Bruder,
such deine Wurzeln überall!
Übernehme selbst das Ruder.
Das Leben ist kein Wasserfall.

Wenn du dein Boot nicht selber lenkst,
dann wird es abgetrieben.
Wenn du nicht für dich selber denkst,
dann wirst du abgeschrieben.

Wenn du nicht selbst die Weichen stellst
und deine Richtung selber wählst,
dann wird's für dich dein Nachbar tun,
und aus dem Sturm wird ein Taifun.

Wenn du noch an dem Alten klebst,
obwohl die Erde schon erbebt,
wenn du in starren Regeln lebst,
wenn alles nach mehr Freiheit strebt,

dann wird für dich die Zukunft hart,
denn weiches Wasser bricht den Stein.
Biegsam wird, was einst erstarrt;
es stirbt die Maske und der Schein.

Sag mir die Wahrheit, Bruderherz,
kannst du dich dir im Spiegel zeigen?
Verschweige mir nicht deinen Schmerz!
Nur Furcht bringt unsern Mund zum Schweigen.

Der kalte Wind der Realität
bläst uns mitten ins Gesicht.
Für falsche Toleranz ist es zu spät,
für wahre Liebe sicher nicht.
Neuland

Die Sicht vernebeln uns Herz und Verstand;
die Wahrheit liegt draußen im Niemandsland.
Dort leitet dich nur die Intuition;
für' s Ego gibt's einen Finderlohn.

In diesen Raum kann man nur fallen;
weder Böden noch Wände haben die Hallen.
Dort spiegelt sich manches als Paradox,
als gläserner Zwilling eines Blocks.

Dort regiert Intention als schöpfende Kraft
und keine Antwort bleibt schleierhaft.
Bring dein befreiendstes Lächeln mit
in das Neuland, das die Menschheit betritt.


Die Glastruhe

Tief am Grunde eines Teichs
ruht ein gut verborgner Schatz
eines längst vergangnen Reichs.
Eine Truhe voll Juwelen
liegt an dem geheimen Platz.
Niemand wird sie jemals stehlen.

Fast gänzlich unserm Blick verborgen,
harrt sie einsam der Enthüllung
jeden Abend, jeden Morgen.
Sehnsucht treibt uns, sie zu finden,
diesen Schlüssel der Erfüllung,
seine Wahrheit zu ergründen.

Ganz aus Glas ist diese Truhe,
aus einem Glas, das niemals bricht.
Tausend Jahre tiefe Ruhe
richten da kein Schaden an.
Die Juwelen strahlen Licht,
das man manchmal sehen kann.

Trau dich, diesen Schatz zu heben!
Er gehört nur dir allein.
Er wird dir in deinem Leben
ein wirklich weiser Freund
und tapfrer Helfer sein,
eine Sonne, die dir scheint.


Laß mich Deine Stärke preisen

(Melodie: Freude, schöner Götterfunken)

Laß mich Deine Stärke preisen,
laß mich Deinen Himmel sehn;
immer will ich zu Dir reisen,
niemehr möcht ich von Dir gehn.

Deine Gnade ist die Liebe,
die in meinem Herzen brennt;
stärker als die stärksten Triebe
wirkt es, wenn man Dich erkennt.

Meine Seele will Dir dienen,
jederzeit, tagaus, tagein;
ich zerfließe voller Sehnen,
kann ich mal nicht bei Dir sein.

Meine Sehnsucht, mein Verlangen
sind noch lange nicht gestillt;
ich hab doch erst angefangen,
bin zu allem fest gewillt.

Einen Weg will ich nur gehen,
ist der Pfad auch noch so steil;
alle Leute sollen sehen,
daß er führt zum Seelenheil.

Bitte schenke mir Vertrauen,
daß die Angst mich nicht befällt.
Ich will dem ins Auge schauen,
der sich für den Teufel hält.

Ich brauch niemand mehr zu fürchten,
denn ich ruhe ganz in Dir;
meine Brust will mir zerbersten,
so viel Freude schenkst Du mir.

Jesus, Buddha, Krishna, Vishnu,
wen du auch verehren magst,
eine Gottes Schöpfung bist du,
der du dich so oft beklagst.

Wahres Glück ist in uns allen
und ewige Zufriedenheit;
willst du deinem Gott gefallen,
üb dich in Bescheidenheit,

lern zu teilen und zu geben,
lern ein guter Mensch zu sein,
lerne mit nicht viel zu leben,
dann zieht bei dir Freude ein.

(Inspiriert durch 'Amma' Amritanandamaji)


Ich bin kein Hindu


Ich bin kein Hindu, bin kein Christ,
kein Demokrat, kein Anarchist,
und doch laß ich von diesen Welten
bei mir im Innersten viel gelten.

Bin nicht von hier und nicht von dort,
mein Heimat ist kein Stadt noch Ort,
und doch gibt's auf der Erde Ecken,
da möcht' ich leben und verrecken.

Leb nicht nach Zeit und nicht nach Uhr,
nach Flaute nicht und Konjunktur.
Ich gehe, wohin mich es treibt
und preis die Zeit, die mir noch bleibt.

Nicht Streß, nicht Hektik übertönt
mein Kind, das laut im Innern schreit,
wenn Mensch vernichtet statt verschönt
mit menschlicher Unmenschlichkeit.

Ich wart auf nichts, ich hab's nicht eilig.
Nichts Weltliches war mir je heilig,
und doch hab ich im Hier und Jetzt
so ein paar Ziele mir gesetzt:

Mit euren Seelen will ich scherzen,
mit euren Träumen will ich tanzen,
doch eure Angst verschließt die Herzen;
zu schwer drückt das Gepäck im Ranzen.


Der letzte Koffer ist gepackt

(Dieses Gedicht kam mir im Flugzeug etwa zu dem Zeitpunkt,
als das erste Kamikaze-Flugzeug ins World Trade Center flog.)

Der letzte Koffer ist gepackt
er steht schon in der Ecke.
Ich gehe, wie ich kam, so nackt,
als Kleid nur eine Decke.

Ich falte meine Hände
und geb das Zepter ab.
Mein Leben geht zu Ende
jetzt legt mich in mein Grab.

Verbrennt mich ganz zu Asche,
verstreut's in alle Wind'.
Hab nichts mehr in der Tasche,
gab alles her, mein Kind.

Ich gab euch die Gedichte
von einem neuen Pfad.
Zu End' ist die Geschichte;
mit euch sei Gottes Gnad.

Nein, keinen will ich schelten,
der Kälte und des Neids.
In diesen engen Welten
ist mancher voll des Leids.

Gebt Menschlichkeit, ihr Menschen,
und Göttlichkeit dazu.
Mehr will ich mir nicht wünschen.
Nun laßt mir meine Ruh'.


Selten gütig


Ach, der Mensch ist selten gütig,
schafft nur in die eigne Tasche.
Meistens hoch- und wankelmütig,
ist er innerlich ´ne Flasche.

Knauserig und kleinkariert
schöpft er selten aus dem Vollen.
Was den großen Geist gebiert,
Trauen, Können und auch Wollen,

werden meistens nicht geachtet,
nimmt er nicht als Werte wahr.
Meistens lebt er leicht umnachtet.
Das ist traurig, aber wahr.

Er verläßt die alten Pfade
äußerst selten oder nie.
Um den Stillstand ist es schade,
macht mich wütend irgendwie.

Als ein Rufer in der Wüste
krieg´ ich eine trockne Kehle;
wenn ich nur die Lösung wüßte
zur Beseelung jeder Seele!
Schon als junger Mensch

Ich fühlte schon als junger Mensch,
daß ich was zu sagen habe,
und daß so einiges noch fehlt
in dieser Liebes-kalten Welt.

Nicht daß ich schreie oder lärme;
ich sag´s gern leise und auch schlicht:
Es fehlt uns leider oft an Wärme
und an Weisheit und an Licht.

Drum laßt mich euch ein Liedchen singen
von mehr Verständnis in der Welt.
Ich will nichts mehr als Liebe bringen
und Licht, das euch die Nacht erhellt.

Und wenn euch dieses Lied gefällt,
dann singt es euren Kindern,
denn wer es in dem Herzen hält,
kann tausendfache Leiden lindern.

Die Freude, die wir Andern geben,
das ist der Keim, der Frieden zeugt.
Wir sind im grauen Alltagsleben
doch viel zu oft zum Kampf geneigt.

Nur wenn wir uns im Andern sehen,
erkennen wir das Spiegelbild,
das uns die Welt gibt zu verstehen,
und das uns so mit Angst erfüllt.

Dann wirst du selber auch erkennen,
daß es nicht Sinn macht, wegzurennen,
und daß so einiges noch fehlt
in dieser Liebes-kalten Welt.


Genug für Alle


Es ist genug für Alle da,
wenn wir bereit sind, es zu teilen.
Das Gute wird auf Erden wahr,
wenn wir im Halbschlaf nicht verweilen.

Die süße Droge der Vergeudung
lähmt Kopf und Heryen gleichermaßen;
des Lebens tiefere Bedeutung
wird dabei außen vor gelassen.

Das Extreme der Verschwendung,
die fern vom guten Leben liegt,
verhindert propere Verwendung,
sodaß Vernunft nur selten siegt.

Wir sind die Maden in dem Speck
und haben mehr als viel zu Essen,
sehn Andere in ihrem Dreck
nicht, wollen sie vergessen.

Wer etwas hat, der ist beliebt.
wer nicht, der hatte eben Pech.
Die Milde, so es sie noch gibt,
diese Tugend paßt uns nicht mehr recht:

"Das Leben, das ist eben hart!
Wir müssen alle klotzen!
Wenn einer stribt, wird er verscharrt;
dein Mitleid ist zum Kotzen!"

"Ein jeder sieht, wo er denn bleibt,
muß für sich selber sorgen.
Das Leben ist kein Zeitvertreib;
Wir leben heut, nicht morgen!"

"´s ist nicht genug für Alle da,
drum woll`n wir auch nicht teilen,
drum sind wir nur uns selber nah;
wir hängen in den Seilen!"
 
Es ist genug für Alle da,
man muß es nur verteilen!
Meine liebe Menschenschar,
wir müssen uns beeilen!


Keiner, den man braucht

 Ich bin keiner, den man braucht,
und mein Wort ist schnell verraucht,
doch vielleicht hat es ja Sinn,
daß ich ein kleiner Schreiber bin,

einer, der die Treppen geht
und gerne mal im Abseits steht,
der auf die Welt von außen blickt
und sich vor keiner Antwort drückt,

ein Bänkelsänger unsrer Zeit
mit Liedern für die Ewigkeit,
die deine Seele hier verbringt,
bis mit allen Seelen schwingt.

Ich sag dir nur, was  du schon weißt,
wer du auch bist, wie du auch heißt,
auf daß du nicht so leicht vergißt,
warum du hergekommen bist.


Aus der Tiefe meines Herzens


Aus der Tiefe meines Herzens
kommt ein Strahl, der mich erhellt,
der in Leiden und in Schmerzen
mir mein Leben ganz erfüllt,

Dieses Feuer, das im Innern
ganz tief unten stetig brennt,
hilft mir, mich dran zu erinnern,
daß Er meinen Namen kennt.

Keine Stunde ohne Ehrfurcht,
ohne Dankbarkeit kein Tag,
ohne Freude keine Woche,
was auch immer kommen mag!

Laß sie leuchten, deine Krone,
daß sie deinen Weg bescheint.
Keiner ist geboren ohne
diese Gnade, die uns eint.

Nimm dir Zeit für deine Suche
nach dem wahren, innren Ich,
denn dein Herz, das weise, kluge,
glaub mir, das erinnert sich!

Nur im Stillen wächst der Frieden
und das goldne Kleid der Freude.
Gnade wird nur dem beschieden,
der im Jetzt lebt und im Heute,

nicht, wer an dem Gestern klebt,
zu sehr an Traditionen hängt,
oder nach dem Morgen strebt
und das Heute so verdrängt.

Alles, alles, was dir fehlt,
ist im Innern dir gegeben.
Schau, dein Ego, es verhehlt,
was dir wirklich fehlt im Leben!


Wie kann ich denn nur beschreiben...

Wie kann ich denn nur beschreiben,
was ich fühle, was ich seh?
Ungesagt muß manches bleiben,
weil ich´s selber kaum versteh.

Manches aber, was vor Jahren
rätselhaft war und versteckt,
scheint sich jetzt zu offenbaren,
wird mir nach und nach entdeckt.

So wie ich langsam, tastend lerne
tiefer in mich reinzuhören,
rückt der Alltag in die Ferne,
scheint mich weniger zu stören.

Ganz bewußt erlaube ich,
meiner Seele Raum zu geben,
Dieses hilft, so glaube ich,
ihr, sich besser auszuleben.

War sie einst ein zartes Wispern,
oft genau zur "falschen" Zeit,
wuchs sie nach und nach zum Flüstern,
zum Führer in der Dunkelheit.


Stall des Augeas

Noch kannst du deinen Pol nicht finden,
bist getrieben von der Hast,
bis dir fast  die Sinne schwinden.
Das Leben ist dir eine Last.

Unbewußt weißt du genau,
daß ein Weg zum Frieden führt.
Du sehnst dich nach dem Morgentau,
den du als Junge einst gespürt.

Tausend kleine Teufel aber
quatschen gerne mittenrein,
schütten zu dich mit Geplapper
und möchten gern Direktor sein.

Das sind die ewig-alten Sorgen,
die du zu lang verpeppelt hast
Die Freude bleibt dabei verborgen
und ist nur ein seltner Gast.

So manchen "Stall des Augeas"
gilt es daher auszumisten.
Mit Absicht sag ich das so kraß;
sonst sitzt du ewig auf den Kisten.

Da kommst du eben nicht umhin,
den großen Besen mal zu schwingen.
Nur Kehraus kann hier neuen Sinn
und Besinnung für dich bringen.

Das heißt, von Altem sich zu trennen
und falsche Freunde zu verlassen,
denn alle, die dich wirklich kennen,
werden dich dafür nicht hassen.

Neues Land gilt es zu finden,
wo dein Herz vor Freude lacht,
und sich nur an das zu binden,
was ein Feuer dir entfacht.

Laß in dir die Flamme lodern,
die in dir geschlummert hat!
Was schon anfing, zu vermodern,
gibt dir einen neuen Start.

Trau dich, deinen Weg zu gehen,
aus dem Sumpf, auf festen Pfad,
und in jedes Eck zu sehen,
das dir Schmerz bereitet hat!


Die Suche war es wert


Zur Freude und zum wahren Glück,
da fehlte immer noch ein Stück.
Im Innern hast du oft geflucht
und nach beßrem Sein gesucht.

Eines war dir stets gewiß:
du lebtest einen Kompromiß.
Die Flamme, die so hell dir brannte,
und die von außen keiner kannte,

hieß dich, dich selber zu erforschen
und in dein Innres reinzuhorschen.

Und eines Tags ist es soweit,
da paßt dir nicht das Sonntagskleid:
das lang verdrängte Kindheitsdrama
erweitert sich zum Panorama.

Sieh: die Suche war es wert!
Sie hat dir endlich Licht beschert.
In dem Dunkel deiner Nacht
ist die Klarheit dir erwacht.

Die Geister der Vergangenheit
bescherten dir Befangenheit;
sie ließen dich bei deinem Tun
nie im tiefsten Innern ruhn.

Sie gilt es, tapfer anzugehen
und gegen alles aufzustehen,
was jemals dich mißhandelte
und dein Glück verschandelte.

Die Geister gilt es anzusprechen,
sie mit Nachdruck zu vertreiben,
ohne sich daran zu rächen,
ohne sich dran wundzureiben.

Sprich sie an mit viel Verständnis,
auch wenn du voll Ärger bist.
Setze sie davon in Kenntnis,
daß ihre Zeit gekommen ist,

daß es Zeit ist, zu verschwinden,
weil du sie jetzt ganz durchschaust.
Du kannst sie nur überwinden,
wenn du dir genug vertraust.

Diesen neuen Schritt zur Freiheit
feiere mit aller Kraft.
Körper-, Geist- und Seelen-Einheit
hast du nun schon bald geschafft.


Zu kostbar

Ich halt nicht zu den Realisten,
immer Kompromiß-bereit.
So will ich nicht mein Leben fristen,
zu kostbar ist die kurze Zeit.

Ich will das Glück am Schopfe fassen,
auch wenn's mal nur das halbe Glück.
Meine Träume will ich wachsen lassen,
schneid niemals sie auf Mittlelmaß zurück.

Ich halt nicht zu den Religiösen,
die ihrem Pfarrer mehr vertraun als sich.
Ich fürchte mich nicht vor dem Bösen,
dem Spiegel meines dunklen Ichs.

Ich will die Welt als Ganzes fassen,
mit ihrer Trauer, Freud und Leid,
in meinen Armen wiegen lassen,
ein Baby, das nach Liebe schreit.

Ich will es streicheln, küssen, wiegen,
will ihm ein Friedensliedchen singen,
denn Freiheit, die wächst nicht aus Siegen,
die kann allein die Liebe bringen.

Ich halt zu den Pazifisten,
die den Kampf des Herzens führen.
Den eignen Teufel gilt's zu überlisten,
statt Haß und Rache in der Welt zu schüren.

Wenn wir den Frieden in uns finden,
statt Andre täglich zu verachten,
dann kann die Angst man überwinden
und das Ego dieser Welt entmachten.


Lichtfunken

Wir wärn gern wer und sind doch nichts
als nur ein kleiner Funken Lichts,
der allzuschnell verglüht,
ein Meteor, der für Sekunden
am Himmel steht und schnell verschwunden,
weil sein Schein im Nu vergeht.

Und doch besitzen wir die Macht,
die Erde zu vernichten.
Das Leben gibt uns nicht nur Rechte,
es will uns auch verpflichten.

Drum nutz die Zeit, die dir noch bleibt,
das Gute zu Verbessern.
Laß, was dich im Innern treibt,
von keinem dir verwässern!


Wenn das Harte weich wird

Wer liebt die Erde schon
wie seinen eignen Sohn?
Wir wandeln taub
im Alltagstran.

Wir sehen nur ein Teil vom Ganzen,
weil wir uns zu gern verschanzen,
und weichen nicht
von unsrer Bahn.

Wir schuften und schaffen
bis zum Erschlaffen,
und sehen nicht gern
unsre Fehler ein.

Wenn das Harte weich wird
und der Arme reich wird,
dann möcht ich wieder
auf der Erde sein.

Wenn der Frieden dauert
und kein Krieg mehr lauert,
dann schau ich wieder
mal bei Euch rein.

Jetzt laßt mich gehen,
laßt meine Asche verwehen,
laßt dieses Ende
ein neuer Anfang sein.

Begrabt mich hinter einem Stein
oder werft mich in den Rhein,
erspart euch alle
Grabesreden.

Nur was ihr ungesagt
in Eurem Herzen tragt,
dafür lohnt es sich
zu beten.


When they got you

When you want the Magic Pill,
when you long for endless thrill,
when you think life is a bore,
and don´t enjoy it anymore
then they got you!

When all you see is black and white,
when you don´t find your sleep at night,
when all that´s left for you is hate,
when you think it is too late,
then they got you!

When you run away from change,
when you keep people at long range,
when you are so attached to things,
that you´ve immobilised your wings,
then they got you!

When you haven´t got a clue
and lost confidence in you
when you rather wouldn´t care,
when you´re too afraid to dare,
then they got you!

When you think that you need dope
because you feel you cannot cope,
when you find you´re in a dip
and you feel the stronghold grip,
then they got you!

When you think this world is bad,
when you blame your mom and dad,
when you always wait for others,
when you think that no-one bothers,
then they got you!

When you won´t leave your comfort zone,
when you feel helpless and alone,
when you have no place to go,
when you just don´t want to grow,
then they got you!


When you feel so disempowered,
when you´re acting like a coward,
when life for you is endless pain,
when you always try in vain,
then they got you!


The Task

If you feel like a saint
or like a fawn in the woods,
if you lose what you gained,
if you miss wordly goods,

there is in fact
quite a simple solution:
your life is an act
that is based on delusion.

If you dominate lovers,
if you tend to abuse,
if you hide behind covers,
have daily your blues,

the truth will come out,
you will go through the pain.
You will scream, you will shout,
but it will be your gain.

If you live on a cloud,
or daily eat shit,
if you‘re high-nose and proud,
or live in the pit,

then it‘s time to move on,
to get rid of the mask.
Burn the cloak that you don
And face up to your task!


Just Visiting

It sometimes feels odd,
but this is my goal:
I try to find God,
that‘s the path of my soul.

It‘s the journey back home
after time out on earth.
Wherever I roam
from the day of my birth,

whenever I pray,
quite sure for me is it:
I‘m not here to stay;
I‘m just on a visit.


Not Another One!

I‘ve gone through so many
reincarnations,
but I did not like any
of these earthly vacations.

My soul feels so trapped
in this physical body.
You get kicked and get slapped
and the outfit is shoddy.

It is hiding too well
my spiritual light;
it‘s an outfit from hell
and it gives me the fright.

Now I have to cope
for another life
with coffee and dope,
with parents and wife,

with needs and addictions,
with sorrow and tears,
with adverse afflictions,
with hate and with fears,

with boredom and greed,
with lust and frustrations.
I don‘t think I need
these earthly sensations.


My Little Child
(Every verse is first sung by a solist,
then repeated by the chorus.)

Please show me the way
ev‘ry night and day,
my little child.

I will care for you,
I‘ll be there for you,
my little child.

Let us laugh and and smile,
let us cry for a while,
my little child.

You know where I go.
Oh, I love you so,
my little child!

You are wise and strong.
It‘s for you I long,
my little child.

You are worth so much,
and I love your touch,
my little child.

I will fight for you,
hold the light for you,
my little child.

And I learn again
to receive your pain,
my little child.

I have played a game
of regret and shame,
my little child.

Now I have a goal,
since I changed my role,
my little child.

It‘s the truth I seek,
it‘s the soul I speak,
my little child.

It‘s the love I live,
it‘s the trust I give,
my little child.


Tomorrow is Another Day


Tomorrow is another day,
and you’ll be still alone.
The pain, it will not go away,
if you just whinge and moan.

You’ve got the strength inside of you,
just trust your angel wings.
Be aware of what you do
and how you deal with things.

Take it easy, stride by stride,
be gentle all the way,
watch your emotions’ changing tide
and let them have a say.

Tomorrow is another day,
you will be not alone.
All your pain will go away,
if you will stop to moan.


Why QD?
(“QD“ or “Quantum Dynamics“ is a self-development course)

After so many workshops and courses
not into another one
could drag me ten horses.

I have seen them all.
they‘re one like the other.
Your Ego will fall,
and you work on your mother,

you scream on top voice
and you learn to let go,
get aware of your choice
and find ways to say „NO!“.

You shout „Fuck!“ at your father
and „Piss off!“ at your brother.
At first you feel mad,
but then you don‘t bother.

So what is so special,
come on, tell me,
what is so special
about this “QD“ ?

The difference lies
in the spiritual level,
that stops you from focussing
onto your navel.

This height of awareness
you won‘t find somewhere else.
It mirrors your own
little heavens and hells.

If you‘re in a dream,
don‘t hope to get by,
because you‘re found out
in a blink of an eye.

With one word, QD
is much more direct.
It balance soul
with the intellect;
it makes with your spirit
a loving connection,
if you turn with faith
the ideas into action.

It heals the splits
that go through and through.
THAT is why QD
is so good for you!

Yes, your life, that will change,
will turn slightly chaotic,
but much less strange
and no longer psychotic.

Whether you‘re „losing the race“
or feel like a toy,
the challenge you face
can be conquered with joy!


Feel the Rain

Feel the rain on your skin,
feel the pain in your heart!
You don‘t know what to do?
There‘s a place where to start.

Feel the tears and the sorrow
and the wind in your hair.
Friend, there is a tomorrow
and no need to despair.

There‘s a child deep inside you
which you have to find,
your god spark and spirit,
a one-of-a-kind.


Places

I had to go far,
I had to go near.
Half it is there
and half it is here.

I had to seek high,
I had to seek low.
I had to ask why
and I had to say "NO!"

I had to stand up,
I had to kneel down.
I had to stay put
and I had to leave town.

I had to go fast,
I had to go slow.
I had to hold on
and I had to let go.

I had to remember,
I had to forget.
I had to stay dry
and I had to get wet.

I had to go out
and I had to go in.
Those are the places
where I have been.


What You See

What I see in you,
what you see in me,
is not what I am
nor what I´ll ever be.

We came into this world
to set our spirits free.
Struggling it will take
until eternity.

What they are telling you,
what they are telling me,
is as far from the truth
as it will ever be.

No, it does not help
to pack your stuff and flee.
The weights stay on your back
and bring you to your knee.

Take it easy, though,
use your heart to see!
Try to feel the flow
of the reality.

Be gentle to your Self;
be gentle, too, to me.
Forgive what I have done
and you will find the key.


Only I can set me free

Only I can set me free
because it's my reality.

Life is not a cosy bubble:
days of anger, nights of trouble.
Where's the answer to this all?
Where's the writing on the wall?
Who's my teacher, who's my father?
Who's my friend and who's my brother?

Will there be chaos and disaster?
Will I ever meet my master?

I feel weak and small and brittle.
Tell me why I know so little.
Tell me why I often fail,
why only bills are in my mail.
Why is nothing what it seems?
Where is the woman of my dreams?

Only I can set me free
because it's my reality.


Naked Trust


There's a brilliant shining soul
in ev'ry humanoid,
but looking at it as a whole
we're always trying to avoid.

We rather play this earthly life
just like a nasty round of poker.
When morning dawns we take a dive
and stay forever mediocre.

We are so proud of compromises
and diplomatic attitude,
but mastership shows in a crisis
which has no deviation route.

Then all that's left is naked trust
in you, if you have earned it.
Act out your choice or you'll go bust,
if you have never learnt it.

It is too late; you cannot run
from this eternal quest.
Let it shine, your inner sun,
and you will pass the test. 


Love is filling all the gaps


Follow your heart
right from the start,
let intuition
come to fruition.
Life can be lived as an art.

Let your light shine,
share it with mine.
Let's love each other
like sister and brother.
Our friendship is truely divine.

Sometimes I pray
three times a day
to stop all the blaming,
stop all the shaming,
so that we all feel O.K.

Where can you begin?
Just let it sink in!
We all will succeeed
very easy indeed,
if erv'rybody can win.

Cheer up, come along,
sing with us this song!
Tell me your story!
Just do not worry
and you will feel like King Kong.

See: your light and shade
is what you create.
Ev'ry sensation
is your creation.
Change it! It's never too late.

Your God is inside;
there's no need to hide.
You have a vision,
you have a mission.
You have an excellent guide.


Thanks for the traps!
Thanks for the slaps!
I'm healing my soul,
I'm becoming a whole.
Love's filling in all the gaps.

My friends and foes,
I love them both.
All that I am learning
increases my yearning
for more spiritual growth.

Many will grow
and many will go,
while life's ascension
to another dimension
governs the spiritual flow.


Let me praise Your glorious power
(Melody: Come, sing a song of joy)

Let me praise Your glorious power,
let me see Your heaven's door,
my eternal spirit flower,
that's what I am striving for.

All the grace You put inside me
turns to neverending love;
I need no other friend beside me,
need no other god above.

So much longing and desire
burning strong and hungrily;
still so new, this holy fire,
still so very new to me.

All I want to do is serving
You, my God, day-in, day-out;
no more drama, no more swerving.
It's Your song I'm singing loud!

Path there is just one to walk now,
be it difficult and steep;
let the people, let them talk now.
It's for them I pray and weep.

Please, enforce the trust I foster,
that I'm not attacked by fear.
Let the devil's best imposter
try to scare me; I'll be here!

Nothing left to be afraid of,
since I rest in You alone!
That's the stuff that joy is made of!
I feel happy to the bone.

Buddha, Krishna, Vishnu, Jesus,
worship brings us close to God.
It heals, enlightens and it frees us
from the last complaining thought.

In our hearts a joyous treasure
and contentment without end;
search the holiness of pleasure
in your humbleness, my friend!

Learn the giving and the sharing,
learn to be good from your heart,
live a simple life of caring,
and we'll never be apart.

(inspired by 'Amma' Amritanandamaji)


Let your light shine

(melody : "With a little help from my friends" by the Beatles)

Let your light shine
for others to see,
so it guides them
away from the dark!

There's nothing wrong
for you to be free;
go and play with
the kids in the park!

Live your own life
in every way;
dare to stand outside
of the crowd!

Try the outrageous
and wild ev'ry day
and say, what you feel,
very loud!

Do what it takes
to take charge of yourself
and fulfill your
innermost dreams.

Be the wolf and the angel,
the witch and the elf,
and the world is not
what it seems.
Feel me, please!

If  you have a sleepless night
with twenty lions chasing you,
come, we'll talk about your light!
I will send them to the zoo,
I will chase them out of sight.

If in a moment of despair
you're yearning for a helping hand
and you find that no-one's there,
don't forget I am your friend;
you will find me ev'rywhere.

If you feel stressed out and sad
and depressingly alone,
if your mind is turning mad,
if you're shattered to the bone,
if you see yourself as bad,

then listen to your inner child
full of innocence and joy,
playful, loving and so wild,
for which the world once was a toy,
for which the sun shone when it smiled,

which loved the butterflies and bees,
whose dreams sailed in a pink balloon,
for which the saints go to their knees,
for which the stars shone and the moon.
Feel me, feel me, feel me, please!


Sometimes I think I know it all


Sometimes I think I know it all.
Sometimes I  feel so dumb and small.

Sometimes I  swim in my success.
Sometimes my life looks like a mess.

Sometimes I'm sure I'm one and whole.
Sometimes I  see my darkest soul.

Sometimes I'm big and mighty strong.
Sometimes all I do is wrong.
 
Sometimes I am close to you.
Sometimes I don't know what to do.

Sometimes I can walk my way.
Sometimes I badly go astray.

Sometimes I feel angel-free.
Sometimes I don't want to see.

Sometimes I'm living what I preach.
Sometimes this is out of reach.
 
Sometimes I feel pure indeed.
Sometimes I am just a weed.
 
Sometimes God's my chicken soup.
Sometimes I'm lonely in a group.

Sometimes I'm happy when alone.
Sometimes the walls come falling down.
 
Sometimes I grow, sometimes I don't.
Sometimes I'm almost to the ground.

I know you're me and I am you.
That makes it easier to do.
A voice is inside me

A voice is inside me
that wants to speak out.
Sometimes it is quiet,
and sometimes it's loud.

It comes as a whisper,
it comes a s a nudge,
and it never gives up
'til I finally budge,

'til I sit down and write
what it has to say.
It helps me and heals me
in many a way.

I have learned to trust it
as a guide on my path,
but it still confounds me
what it knows and it does.

Come, little voice,
and whisper to me!
Reach me and teach me
until I am free!


All my angels

I see all my angels stand
on a golden beam;
they hold each other hand in hand
in this awesome dream.

They don´t talk and they don´t sing;
they just look at me.
It is simply peace they bring,
neverending peace for me.

They are my soulmates and my friends,
they are my family.
They will be with me to the end,
whenever that will be.
Don't save your love

Please don´t save your love for me!
Give it out, away for free,

share your energy of life;
the time is here, the time is rife.

All these years of holding back,
what a waste and what a lack!

Let them feel it, spread your wings,
share your love and other things,

they will duplicate, you see,
and in time will set you free.
Nothing more to fear
 
There is nothing more to fear,
than for what you have come here.
It´s the task you have to do,
which is there and waits for you.

It´s the writing on the wall,
it´s the height before the fall,
different for ev´ry one;
it´s simple, but not easy done,

your travel up the spiral way,
year by year and day by day,
it´s the purpose of your life,
it´s the meaning of your strife,

it´s your Self you´re looking for,
the spark that waits behind the door,
it´s the courage and the trust,
it´s in the bone and in the crust,

it is the enemy you seek,
it is the strength when you are weak,
it is the parts that you so hate
it is the clock when you are late,

it is the trouble in your heart,
the yearning when you feel apart,
it is the lack of being One.
When that is gone, then you are done.

 
Donna
(past-life channeler)

Don't we all have such a time,
when there's no reason and no rhyme,
when life just seems to make no sense,
when ev'rything in us is tense.
In many ways we then feel blocked,
like a ship on land and docked.
 
In times like this, so full of strife,
the reason may well lie
hidden in a previous life;
look at it for a try!
 
The most amazing sessions -
with the most amazing yield -
are your past-life regressions
done by an expert in the field.
They show the mirror of your soul,
the other half that makes you whole.
 
It's truely transformational,
if not to say sensational.
So trust yourself and have a go
at Donna Ciaciarella's show!
 

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